Allgemeine Informationen - Ebikon

Riedmattstrasse 14, 6031 Ebikon

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Öffnungszeiten Montag bis Freitag 08.00 - 11.45 Uhr und 13.30 - 17.00 Uhr Donnerstag bis 18.00 Uhr
Telefon 041 444 02 02
Keywords Einwohnerzahl, Bevölkerungswachstum, Geographie, Geschichte, Ludwig, Rathausen
Allgemeine Informationen - Ebikon

Allgemeine Informationen - Ebikon Geographie
Ebikon liegt im Rontal und ist eine bedeutende Vorortsgemeinde der Stadt Luzern. Zum Gemeindegebiet gehört neben dem oberen Rontal auch der grösste Teil des Rotsees und der Ortsteil Rathausen, der an der Reuss liegt.
Im Westen liegt der Hundsrücken mit dem Sedelwald. Nördlich davon fliesst die Reuss vorbei und bildet die nördliche Gemeindegrenze. Der Ausfluss des Rotsees heisst Ron und gibt dem Tal den Namen. Die Ron fliesst stets in nordöstlicher Richtung dem ganzen Dorf entlang, parallel zur weiter nördlich fliessenden Reuss. Südlich von Ebikon erheben sich der Hombrig (684 m.ü.M.), Ebrüti (552 m.ü.M.), Ob. Ebrüti (693 m.ü.M.) und der Dottenberg (749 m.ü.M.). Der höchste Punkt der Gemeinde ist die Ob. Ebrüti auf 693 m.ü.M., der tiefste der Rotsee auf 420 m.ü.M.. Von der Gemeindefläche wird 38,4 % landwirtschaftlich genutzt, weitere 23,9 % sind bewaldet. Der Rest von 30,3 % ist Siedlungsfläche.
Ebikon grenzt an Adligenswil, Buchrain, Dierikon, Emmen und die Stadt Luzern.
Bevölkerung
Die Einwohnerzahl wuchs bis 1860 unaufhörlich an (1798–1860: +75,2 %). Nach einem Rückgang im Jahr 1870 folgte ein bis heute andauerndes Bevölkerungswachstum. Bis 1910 war dieses eher mittelmässig (1880–1910: +57,8 %), dann bis 1950 mittelstark (1910–1950: +110,3 %). Anschliessend folgte bis 1990 ein extremes Wachstum und die Gemeinde verstädterte (1950–1990: +8'061 Personen oder +268,1 %). Mittlerweile leben 12'379 Personen in Ebikon (Stand: 1. Januar 2012)
Geschichte
853 schenkte Ludwig der Deutsche dem Frauenkloster Zürich, dem seine Schwester Hildegard als Äbtissin vorstand, ausgedehnte Ländereien. Dazu gehörte u. a. das Gebiet der heutigen Gemeinde Ebikon. Die marcha abinchova war ursprünglich das Land des alemannischen Siedlers Ebo und seiner Sippe. Aus „marcha abinchova“ (lateinisch) wurde im lokalen Dialekt Ebinkofen (Höfe der Ebinger) oder Ebinkon (Sippe des Ebo).
Im 14. Jahrhundert stand Ebikon unter der Herrschaft von Habsburg-Österreich. Die Stadt Luzern dehnte sich immer mehr aus und ab 1415 setzte sie in Ebikon offiziell einen Vogt ein. Im Jahr 1417 empfing Ebikon den deutschen Kaiser Sigismund, ein Ereignis, von dem noch heute das „Sigismundkreuz“ zeugt. Zwischen 1472 und 1848 stand Ebikon unter der Hoheit von Luzern.
Im Jahr 1805 wurde das erste Schulhaus gebaut und 1819 der erste Gemeinderat gewählt. Während des Sonderbundskrieges wurde Ebikon 1847 militärisch besetzt. 1863 wurde das neue Schulhaus gebaut, das heute noch die Schuldienste beherbergt.
Im Ortsteil Rathausen entstand 1245 ein Zisterzienserkloster, das 1848 im Zuge der Säkularisation aufgehoben wurde. Das Gebäude wurde von 1849 bis 1867 als kantonales Lehrerseminar genutzt. 1883 wurde im ehemaligen Kloster die Erziehungsanstalt Rathausen eingerichtet, die sich zu einem der grössten Kinderheime der Schweiz entwickelte. Ende der 1980er-Jahre wurde der Heimbetrieb eingestellt.
In den 1950er Jahren entwickelt sich Ebikon von einem stattlichen Bauerndorf zu einem Industriedorf. 1957 baut Schindler seine Fabrik zur Herstellung von Aufzugsanlagen in Ebikon. 1972 wurde der erste Baumarkt der Schweiz in Ebikon eröffnet.


Bildquelle: Wikipedia, Autor: Weidmann 2012

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