Pilatus

Der Pilatus ist ein Bergmassiv in der Schweiz südlich von Luzern. Es liegt im Grenzbereich der Kantone Luzern im Westen und Nidwalden und Obwalden im Bereich der höchsten Erhebungen, deren höchster Punkt das Tomlishorn mit einer Höhe von 2'128,5 m ist. Auf dem aussichtsreichen Hausberg von Luzern befinden sich die Bergstation Pilatus Kulm der Pilatusbahn mit Aussichtsterrasse, eine Panoramagalerie und zwei Berghotels. Das Massiv wird nach der Einteilung des Schweizer Alpen-Clubs zu den Luzerner Voralpen als Teil der Zentralschweizer Voralpen gezählt, nach einer anderen Einteilung auch zu den Emmentaler Alpen. Live Webcam Geographie Die Bergkette zieht von Westen in Richtung Osten beginnend mit dem Risetenstock (2'106 m) über die Stäfeliflue (1'922,2 m) zum Mittaggüpfi (1'916,6 m, auch Gnepfstein), wo im oberen Eigental die Oberalp mit dem ehemaligen Pilatussee liegt. Nach dem Widderfeld (2'075,2 m) senkt sich der Grat in den Sattel des Gemsmättlis, in dessen Nähe die Grenze zwischen den Kantonen Luzern und Nidwalden nach Norden führt. Der Grat schwingt sich zum Tomlishorn (2'128,5 m) als höchster Erhebung auf, danach schliessen das Oberhaupt (2'106 m) und der Esel (2'118,7 m) die Kette ab. Etwas von der Bergkette südöstlich abgesetzt steht das Matthorn (2'041,3 m). Dem Oberhaupt nordwestlich vorgelagert steht das Klimsenhorn (1'907,2 m) mit zwei Ausläufern, nordwestlich die Lauelenegg (1'442 m) und nordöstlich die Fräkmüntegg (1'469 m). Die Egg der Lauelen zieht über den Höchberg (1'198 m) nordwestwärts weiter bis zur Würzenegg (1'173 m) und begrenzt das Eigental, jene des Fräkmünt zieht in weitem Bogen ostwärts um das Einzugsgebiet des Steinibachs. Zwischen den nördlichen Eggen befindet sich im Einzugsgebiet des Ränggbachs die Krienseregg (1'026 m). Dem Esel nordöstlich vorgelagert steht die Rosegg (1'972 m), der Grat verläuft weiter über das Steiglihorn (1'968 m) mit dem Galtigengrat sowie über die Windegg (1'673 m) und das Chrummhorn (1'254 m) vorbei am Renggpass (886 m) bis zum Lopper (839 m). Nördlich vom Tomlishorn steht der Chastelendossen (1'883 m), auf der Südseite des Widderfeldes befindet sich das Mondmilchloch. Bildquelle, Autor: 2low. 2005 Bildquelle, Autor: Ringrog 2006 Bildquelle, Autor: Ringrog 2004 Bildquelle, Autor: Andreas Faessler 2013

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