Vierwaldstättersee

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Der Vierwaldstättersee (französisch Lac des Quatre Cantons; italienisch Lago dei Quattro Cantoni, Lago di Lucerna; rätoromanisch Lai dals Quatter Chantuns) ist ein von Bergen umgebener See in der Zentralschweiz (434 m, 114 km², bis 214 m tief). Die Uferlänge beträgt 161,9 km. Entstehung Der Vierwaldstättersee wurde in der letzten Eiszeit vom Reussgletscher geformt. Der See selbst bildete sich als Gletscherrandsee am Ende der Eiszeit vor rund 12'000 Jahren. Im Luzerner «Gletschergarten» schildert eine Dokumentation die Geschichte der Alpen, der Eiszeiten und ihrer Gletscher. Zufluss In den Vierwaldstättersee fliesst aus dem Gotthardmassiv die Reuss. Sie führt grosse Mengen Material mit sich, so dass sich das Delta im Laufe der Zeit um 10 km nördlich in den Urnersee verschoben hat. Im Bereich des Reussdeltas zwischen Flüelen und Seedorf wird der See teilweise wieder aufgeschüttet. Aus dem Ausbruchmaterial des Umfahrungstunnels Flüelen und des Gotthard-Basistunnels entstehen wieder Flachwasserzonen, die durch den Kiesabbau verschwunden waren. Wasserqualität und Temperaturen Das Wasser bleibt durchschnittlich dreieinhalb Jahre im Seebecken und hat Trinkwasserqualität. Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Limnologie der Eawag überwacht die Wasserqualität. Im Sommer erreicht der See eine Temperatur von 22 °C. 1929 und 1963 froren der Alpnachersee und die Luzerner Bucht zu. Aus dem 17. und 19. Jahrhundert sind Vereisungen des ganzen Vierwaldstättersees dokumentiert. 1684 und 1685 konnte das Gersauer Becken auf dem Eis überquert werden. Bildquelle, Autor: Ttrainer 2007 Bildquelle, Autor: Senna 2006 Bildquelle, Autor: Sir James 2011 Bildquelle, Autor: Senna 2006

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